Artilleriedenkmal (Barbaradenkmal)

Geschichte  |  


Das Barbaradenkmal oder auch Artilleriedenkmal genannt, wurde für die Gefallenen des Rheinischen Feldartillerie-Regiments Nr. 8, das von 1820 bis 1887 in Koblenz stationiert und in den deutschen Einigungskriegen 1866 und 1870/71 eingesetzt war, errichtet.

Es wurde geschaffen durch den Münchner Bildhauer Georg Schreyögg (1870– 1934). Die Inschrift lautet: Den gefallenen Kameraden das Rheinische FArtRgm Nr.8

Das Denkmal das aus einer Figurengruppe besteht wurde durch einen Bombentreffer beschädigt und befand sich Kreuzung Mainzerstraße / Friedrich-Ebert-Ring. An seiner Position konnte man es direkt von der alte Stadhalle (früherer Bau, der durch die nach hinten versetzte Rhein-Mosel-Halle abgelöst wurde) sehen. Lange Zeit eingelagert, wurde es im November 2014 an der Kreuzung Hohenzollernstraße / Friedrich-Ebert-Ring wieder errichtet.

Schutzpatronin ist die heilige Barbara, Patronin der Bergleute, Ingenieure und Pioniere die innerhalb der Gruppe als die größte Figur zu sehen ist. Sie gilt in der katholischen Kirche als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit, was sich daraus begründet, das Sie Ihen Tod durch den eigenen Vater fand, weil sie sich nicht vom Christentum abwenden wollte.

Die zu Ihrer linkend sitzende Figur symbolisiert den Krieg, aber hier in einer friedlichen Haltung. Diese Figur war eine zeitlang in der Falkensteinkaserne aufgestellt.

Auf der rechten Seite befindet sich die Figur Frieden, die einen Lorbeerkranz mit beiden Händen festhält. Diese Figur war eine zeitlang am Koblenzer SChloß zu finden.





Erstmals erstellt: 3.07.1997 Letzte Änderung:
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