Koblenzer Geschichte: Die Stadt Koblenz bis 500 n. Chr.

Koblenz  |   bis 500 n. Chr.  |   500 n. Chr.  |   806 n. Chr.  |   1018 n. Chr.  |   1800 n. Chr.  |   1814 n. Chr.  |   1918 n. Chr.  |   1945 n. Chr.  |  



  • ca. 9000 v. Chr.  |   kontinuierlich Besiedelung des Gebietes am Zusammenfluß von Rhein und Mosel
  • Jagdstationen der mittleren und jüngeren Steinzeit bei Koblenz-Metternich
  • aus der Zeit 6000 v. Chr.-2000 v. Chr.  |   Jungsteinzeitliche Kulturen im Stadtgebiet
  • Siedlungen der Bandkeramik und Rössener Kultur bei Rübenach und Güls
  • Höhensiedlung der Michelsberger Kultur auf dem Dommelberg
  • im Stadtwald Glockenbecher der späten Jungsteinzeit aus Lützel, Moselweiß und Horchheim
  • 2000/1800 v. Chr.-8. Jh. v. Chr.  |   (Bronze- und Urnenfelderzeit) Bronzeschwerter und -beile von Schmuck- und Trachtengegenständen aus der Mosel zwischen Balduinbrücke und dem Deutschen Eck Urnenfelderzeitliche Brandgräber in Pfaffendorf, Horchheim, Rübenach und auf der Karthause
  • 8. Jh. v. Chr.-1. Jh. v. Chr.  |   Hunsrück-Eifel-Kultur und keltische Zivilisation Zahlreiche Siedlungen im Stadtgebiet (z. B. Kornpfortstraße, St.-Kastor-Basilika, Bubenheim, Metternich und Neuendorf)
  • teils reich mit Beigaben ausgestattete Gräber in Lützel, Wallersheim und Horchheim
  • Keltische Befestigung mit Wallanlagen auf dem Dommelberg im Stadtwald
  • Spätkeltische Siedlungsreste und Grabgärten des 1. Jh. v. Chr. im Innenstadtbereich und in Arzheim, Lützel, Metternich sowie im Stadtwald
  • Römische Zeit um 20 v. Chr.  |   Ausgedehnte frührömische Siedlungsreste entlang der Löhrstraße zwischen Wöllershof und Münzplatz
  • Römische Tempelanlage unter der St.-Kastor-Basilika
  • um 9 v. Chr.  |   Angenommene Anlage eines Erdkastell
  • Überreste eines römischen Bauernhofes (Villa rustica) am Remstecken
  • Oberhalb von Koblenz, im heutigen Stadtwald unweit der Römerstraße, Tempelanlage für den römischen Gott Merkur und die gallische/keltische Göttin Rosmerta (Nutzung der Anlage bis in das 5. Jahrhundert)
  • vor 37 n. Chr.  |   Römisches Auxiliar-(Hilfs-)lager
  • um 49  |   Bau einer Rheinbrücke zwischen Koblenz und Ehrenbreitstein
  • Mitte 1. Jh.  |   Vielfältige Siedlungsreste und Gräberfelder im Stadtgebiet
  • um 70  |   Aufgabe der römische Rheinkastelle infolge des Bataveraufstands
  • bis 79  |   Neuorganisation der Rheingrenze und Errichtung von Steinkastellen
  • 81-96  |   Durch die Anlage des Limes verliert das Koblenzer Kastell seine Bedeutung und wird wohl aufgegeben.
  • vor 100  |   Erste Überlieferung des Namens “Confluentes” bzw. “Castellum apud Confluentes” (dt.: “Kastell bei den Zusammenfließenden”)
  • 2. Jh.  |   Aufwendige römische Villengebäude in der Innenstadt (z. B. Florinspfaffengasse, Görres- und Münzplatz) und in den Stadtteilen (z. B. Bubenheim und Lay) Große Tempelanlage für Merkur und Rosmerta im Stadtwald Errichtung des Hilfstruppenkastells in Niederberg zum Schutz des römischen Limes
  • 200  |   Bau einer Moselbrücke
  • 259/260  |   Fall des Limes durch eindringende germanische Franken
  • Anfang 4. Jh.  |   Sicherung des Altstadtkerns durch massive Befestigungen; Ausbau zum spätantiken Kastell (teilweise sichtbar erhalten) Errichtung einer befestigten Moselbrücke
  • 401  |   Standort einer römischen Verteidigungstruppe (milites defensorum) unter dem Kommando eines Präfekten
  • 5. Jh.  |   Aufgabe spätrömischer Verwaltung im Rhein-Mosel-Gebiet



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Erstmals erstellt: 3.07.1997 Letzte Änderung:
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