St. Florins Kirche

Geschichte  |  


Schon im 10. Jahrhundert gab es eine dem heiligen Florin geweihte Kirche, in der die Reliquien des heiligen ruhten. St. Florin war eine Stiftskirche und wurde um 1100 neu erbaut. Dabei wurde sie zu einer dreischiffigen romanischen Basilika erweitert, in deren Bau die alte Stadtmauer mit einbezogen wurde.
Auch St. Florin erfuhr in der Gotik einige Umgestaltungen, so wurde beispielsweise die romanische Apsis durch einen gotischen Chor ersetzt.
1803 wurde das Stift an St. Florin aufgehoben, 1820 wurde St. Florin zu einer evangelischen Pfarrkirche. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erhielt St. Florin eine neue Ausmalung nach gotischem Vorbild. Eine Kanonenkugel in der Taufkapelle erinnert bis heute an den Beschuß der Kirche durch Franzosen im Jahr 1688.
Am 18. Februar 1556 verstarb Johann V. von Isenburg-Grenzau und wurde in der Kirche St. Florin in Koblenz beigesetzt, sein Grabmal wurde 1807 bei der Profanierung der Kirche zerstört. Das Gewölbe des Nordturms beherbergt zwei fränkische Steinsärge, die 1929 im Kirchengarten gefunden wurden.




Erstmals erstellt: 3.07.1997 Letzte Änderung:
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