Kloster Franziskaner Orden

Geschichte  |  


Das ehemals zwischen dem Stift St. Kastor und der Kornpforte geegene Kloster der Franziskaner wurde 1236 gebaut.
Die Koblenzer Franziskaner traten Mitte des 15. Jahrhunderts, unter dem Einfluss des Johannes von Capestrano († 1456), zu den ursprünglichen, strengeren Armutsreglen zurück. Die führte dazu da Sie 1451 alle Eigentümsurkunden an Häusern und Grundbesitz und die daruas entstandenen Einkünfte sowie Zinsen dem Magistrat der Stadt übereigneten Dieser gab diese später an die Liebfrauenkirche und das Hospital zum Heiligen Geist weiter.

1693 wurde mit der Grundsteinlegung am 15. Juli durch Dompropst von Kesselstadt ein umfassender Neubau des Klosters begonnen, der 1696 vollendet wurde. Nach Aufhebung des Klosters 1802 wurden Kirche und Gebäude Anfang Oktober 1804 der Stadt zur Errichtung eines "Hospitals für Kranke und Irre“ übergeben.
Nach dem Ersten Weltkrieg war das alte Hospital nicht mehr aussreichend und wurde als Altenheim genutzt.
Die Stadt kaufte 1921 in Moselweiß das Hofgut Kemperhof und baute es bis 1923 zum neuen städtischen Krankenhaus aus.

Die Kirche sowie die ehemalige Klostergebäde wurden im 2. Weltkrieg größtenteils zerstört. Ein Mauerteil zur Seite der Straße “Am Alten Hospital” ist erhalten geblieben. Die Kanzel aus der Klosterkirche steht heute in der Pfarrkirche St. Pankratius in Koblenz-Niederberg.





Erstmals erstellt: 3.07.1997 Letzte Änderung:
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