Kloster Kartäuser Orden

Geschichte  |  


Das Kloster des Kartäuser Orden, gelegen auf dem ehemaligen Beautusberg (Hunnenberg), lag außerhalb der Stadmauern. Das Kartäuser Kloster entstand aus einem Benediktiner Kloster und wurde mit dem Fort Konstantin und Anlagen der Feste Kaiser Alexander überbaut.
Der Ortsteil Koblenz Karthause wurde nach diesem Kloster benannt. Die Reste des von den Franzosen aufgelösten ehemaligen Kartäuser Klosters wurden entfernt. Nur den Keller des Prioratsgebäudes am Osthang baute man zur Festungsbäckerei um. Im Hang, durch vier gemauerte Lisenen verstärkt und mit zwei quadratischen Türmchen an den Außenecken, ist der Keller noch heute deutlich sichtbar.

Neben einem steinernen Kruzifix (der weiße Herrgott), das an der Stelle eines Kreuzungspunkt stand, an dem die alte Löhrstraße in den Engelsweg (die spätere Römerstraße) mündete, die Beatusstraße auf den Markenbilchenweg traf und die Hunsrückhöhenstraße abzweigte, endeten die Heiligweg- Stationen aus der Stadt. Daneben im Weinberg (Kreuzberg) stand seit 1494 die heilig Kreuz Kirche Vom Stifter nach der Rückkehr aus dem hl. Land geplant, war sie in den Fels des Berges hineingebaut. Im Inneren dieser Kapelle wurde das hl. Grab dargestellt. Der Berg galt als heilig weil hier - so die überlieferung - zahlreiche Christen ihren unerschütterlichen Glauben mit einem gewaltsamen Tod bezahlten. Die Gebeine dieser Märtyrer, angeblich über dreißig, lagen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in der Krypta unter dem Altarraum der Klosterkirche.




Erstmals erstellt: 3.07.1997 Letzte Änderung:
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